Jahresversammlung

Der Wald-Verein bietet viele Veranstaltungen

Jahresversammlung in Untergriesbach

Alternative

Zur Jahreshauptversammlung der Wald-Vereinssektion Untergriesbach konnte Vorsitzende Christa Köberl viele der 195 Mitglieder im Lanz begrüßen, unter ihnen auch alle drei Bürgermeister sowie Altbürgermeister Günther Kohl.

Christa Köberl berichtete über erfreulich viele Beitritte im Jahr 2025, mit 24 doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Das jüngste Mitglied sei 32 Jahre alt, das Älteste 92. Das Durchschnittsalter von knapp 72 Jahren habe sich fast nicht verändert. Die Vorsitzende sprach von einem „Verein der rüstigen Rentner“. Sie musste aber auch von fünf Todesfällen im Verein berichten.

Dies waren Alois Weber, Pfarrer Hans Kümmeringer, Hans Urmann, Walter Resch und
Mathilde Kammermeier. Zu einem kurzen Gedenken erhoben sich die Gäste von ihren Plätzen.
Die Vorsitzende dankte allen, die Veranstaltungen organisiert haben. Bei den Wanderungen und Exkursionen nahmen neben den Wald-Vereinsmitgliedern auch viele Gäste teil. Bei der Gelegenheit kündigte sie ihr Ausscheiden im nächsten Jahr aus der Vorstandschaft an. Mit 80 Jahren sollte man eine solche Aufgabe in jüngere Hände geben.
Schriftführerin Sabine Kneidinger blickte auf 30 Veranstaltungen zurück, von A – wie Andacht – bis Z – wie Zugfahrt. Sie berichtete über Langwanderungen, Mittwochswanderungen, Besichtigungen, Exkursionen, Zugfahrt und Radtour. Sabine Kneidinger bekam reichlich Applaus für ihren Beitrag. In Vertretung von Pressewart Josef Reischl, krankheitsbedingt verhindert, verwies Heiner Köberl auf die vielen Veröffentlichungen und Erwähnungen in der PNP. Aber nicht nur in der Heimatzeitung war vom Wald-Verein zu lesen. Köberl selbst veröffentlichte Beiträge im „Bayerwald“, vom Bayerischen Wald-Verein publiziert. Er dankte Josef Reischl. Sepp Schurm berichtete über den Kassenstand, der im abgelaufenen Jahr „Zuwachs“ bekam. Agnes Kragl bestätigte Schurm eine korrekte Kassenführung. Die Entlastung lief einstimmig.

„Verein der rüstigen Rentner“

Bürgermeister Manfred Falkner lobte die Arbeit und wünschte weiter viel Freude bei den Wanderungen sowie Zusammenkünften.
Therese Rischka war am 14. Juli 2001 mit ihrem Mann Georg dem Waldverein beigetreten. Sie bekam für die 25-jährige treue Mitgliedschaft die blau-silberne Anstecknadel und die Ehrenurkunde des Bayerischen Wald-Vereins. Es kam auch der Wunsch nach kürzeren Wanderungen für „nicht mehr so rüstige Mitglieder“ auf. Feste Termine sind bereits der Bayerwaldtag in Ebersberg-Otterskirchen am 18. Juli, der Tag des Wanderns am 13. Mai, die Landesausstellung „Musik in Bayern“ von April bis November, ein Termin im Juni wird dabei ins Auge gefasst. Zu den festen Terminen
gehört der Seniorennachmittag um Rahmen des Volksfestes am Samstag, 11. Juli. Eine Tagesfahrt ins böhmische Bergreichenstein, eine Radtour zum Plöckensteinsee und ein Sektionsabend zum ersten Advent sind ebenfalls im Programm für 2026 vorgemerkt.

Heuer feiert die Sektion das 40-jährige Bestehen

Ein weiterer Programmpunkt befasste sich mit dem anstehenden 40-jährigen Jubiläum der Wald-Vereinssektion. Den Anstoß zur Vereinsgründung hatte damals im Mai 1986 Pfarrer Herbert Kessler gegeben. In einem Sektionsabend im Mai sollen elf Gründungsmitglieder geehrt werden. Dazu gehören Hans Baierl, Ernst Duschl, Sepp und Marianne
Gahbauer, Heiner und Christa Köberl, Günther Kohl, Therese Küblböck, Resi Pauli, Max Seibold und Anita Waldbauer.
Zur neuen Internetseite des Wald-Vereins referierte Anton Kornexl. Er hat die Pflege und Gestaltung von Ernst Duschl übernommen. Unter https://www.waldverein-untergriesbach.de
kann das neu gestaltete Gesicht des Waldvereins im Internet begutachtet werden. Die Seite empfängt den Besucher mit dem Terminkalender. Der Menüpunkt „Chronik“ befasst sich mit den ursprünglichen Zielen des Vereins. Im Punkt „Sektion“ findet der Besucher den Beitrittsantrag, die Vorstandschaft und Links zu den Wald-Vereinssektionen.
Mit den Punkten Kultur und Rückblicke findet der Gast viele Bilder von früheren Unternehmungen.
Bei Wünschen und Anträgen machte Bürgermeister Hermann Duschl auf die Möglichkeit aufmerksam, dass man zum Beispiel für Fahrten ins Böhmische Zuwendungen aus dem Euregio-Fonds erhalten könne. −sph